auf den Balearen  2014, 2015 und 2017

zur Mantelplüdde auf Mallorca  2015

2015 10 10

wir sind hier zur zweiten inspektionstour in mallorca. die anreise war für die 2 stunden flugzeit schon etwas mühsam. erst hieß es von air berlin - flugsteig 35, boarding ab 11:10 bei einer planmäßigen abflugzeit von 11:35. dann haben wir zufällig gesehen, daß wir zu flugsteig 41 müssen. die abflugzeit hat sich da schon auf 12:00 verschoben. schlussendlich war es 13:35. aus irgendeinem grund wurden auch die gebuchten sitzplätze geändert. naja, das ist halt air berlin. wegen dem verspäteten abflug vergönnten wir uns ein mittagssnackerl beim demel. am flughafen in palma wurden wir zuerst zum gepäckband 15 geschickt. weil da aber lange zeit kein koffer aus wien herauskam wechselten wir zum band nr. 17. naja, das ist halt spanien. das wetter war bis gestern sehr gut, um die 25 grad. einige leute gehen baden, uns ist es doch zu kalt, wir benützen das kleine geheizte becken im wellnessbereich. und weil die hiesigen bauern wegen der trockenheit jammerten, haben wir für heute einen regentag veranlasst. es ist schon bekannt, daß wir überall auf der welt regenwetter hinbringen können. im gegensatz zu unseren februarterminen ist jetzt die gelsenplage eine richtige plage. das quartier ist  wie immer perfekt, wir haben auch schon die 4 deutschsprachigen tv-sender gefunden. angenehm ist auch, daß weniger radlfahrer unterwegs sind.

20150221

jede reise soll man gestärkt angehen, hatten wir auch vor, aber nicht jeder wirt hat frühmorgens das personal aktiviert. aber dafür wohnen wir ja so günstig, dass es jede menge andere möglichkeiten gibt, sich bekochen zu lassen. am flughafen dann jede menge stau vor den check-in schaltern. ist aber trotzdem recht flott gegangen. dann eine halbe stunde verspätung beim abflug und regen bei der ankunft. das auto (ein opel corsa) ist so gut wie neu, wir werden ihm schon die insel – seine heimat – gebührend zeigen. die finca ist noch so schön wie im vorjahr. Wir haben uns schon eingerichtet , hören radio wien. und lassen den tag ausklingen mit dem menü im fincaeigenen restaurant. 

20150222

da wir die insel schon kennen und hier im urlaub sind lassen wir es heute sehr gemütlich angehen. es war ein wenig kühl mit viel wind, zeitweise regen und doch auch viel sonnenschein. die preise für cola, kaffee und kuchen sind sehr günstig. die eisbecher sind teurer als in wien. unser zimmer heizen wir mit allem auf, was möglich ist, die häuser sind einmal nicht so gedämmt wie bei uns und die vielen fliesen machen es gleich einmal kalt. aber wir haben es recht wohlig warm. ansonsten haben wir uns hauptsächlich um den südosten gekümmert. der markt in felanitx wurde sehr vom winde verweht. die konditorei in portocolon ist nicht sehr berühmt, dafür ist das personal langsam. aber die heizstrahler funktionieren gut. und ein rätsel haben wir auch: was heißt auf einem boot z.b. die aufschrift: 7a-pm-1-24-08 ? der strand es trenc gehört noch hauptsächlich den hunden. da dieser strand laut reiseführer einer der schönsten der insel sein soll, tät ich gerne wissen, ob er vor der menschlichen inbetriebnahme auch gründlich gereinigt wird.

20150223

der vormittag verging mit der großräumigen anreise nach palma, der nachmittag war dann der hauptstadt gewidmet. im vorjahr haben wir uns nicht so um palma de mallorca gekümmert und das dafür heuer nachgeholt. die kleinen gasserln sind im feber ja noch beinahe menschenleer.  der dom ist immer imposant. die geschäfte häufig noch geschlossen, dafür hat das älteste kaffeehaus von palma geöffnet. ein wunderschönes lokal, seit 1700 und irgendwas, riesige bunte glasluster, renovierte thonetsessel, wunderschöner fliesenboden. ein kakao aus purer schokolade und ein himmlischer mandelkuchen. die markthalle war leider schon geschlossen. die restlichen stunden verbrachten wir dann vor dem dom im park am meer und warteten darauf, dass es finster wird und die beleuchtung eingeschaltet wird. obwohl es dann schon ziemlich kalt wurde, hat es sich am ende ausgezahlt zu warten.

20150224

heute ging so starker wind, meiner meinung nach schon ein orkan,  aber die orangen halten noch auf den bäumchen. das auto wurde leicht gebeutelt. die radfahrer ließen sich auch davon nicht abhalten, sie verstopften trotzdem rudelweise die fahrbahnen. wir suchten dann nach einem berg mit kloster und statue, zwecks guter und weiter aussicht. aber leider wissen wir den namen nicht mehr und haben daher auch nicht hingefunden. da ging es uns mit dem boutique-kaffehaus-restaurant in campos besser. wenn´s wo was gutes zu essen gibt, das merken sich die fuchszeitln. danach haben wir uns vor dem wind in unser zimmer verzogen und einen faulen nachmittag gemacht. nur der masseur hat sich mit meinen schultern geplagt und eine halbe stunde massiert. schau ma einmal, ob´s was geholfen hat.

20150225

heute war der wind wieder gemäßigt, also erträglich und am vormittag auch noch fast wolkenloser himmel. die reise führte uns zuerst nach cala figuera, ein sehr schöner, noch kleiner überschaubarer ort an 2 buchten hingepickt. felsige bucht mit blauem meer und weißen schifferln machen ein sehr gutes bild. leider war es für ein mittagessen noch zu früh, obwohl es dort einige geöffnete fischrestaurants gab. zumindest für ein cola und einen capuccino haben wir uns auf eine schön gelegene terrasse gesetzt. danach ging es nach porto cristo. das ist schon eine größere ortschaft, auch ganz schön, aber nicht so lieblich wie cala figuera – was vielleicht auch daran lag, dass mittlerweile wolken aufgezogen sind.  für morgen donnerstag ist regen vorausgesagt, der abendhimmel kündigt es bereits an, schauen wir halt einmal, ob es für ein ausflug passen wird.

20150226

es muß auch einmal erwähnt werden, dass wir hier exakt die mandelblüte erleben, im vorjahr war  dieses naturschauspiel schon anfang feber. und heuer, wo uns das gar nicht mehr so wichtig war – weil eh schon letztes jahr – sind wir mitten drin  -  sehr schön, macht das doch häufige regenwetter etwas erträglicher (;-)). heute waren wir trotz regen in soller und machten die fahrt mit der straßenbahn nach port soller und wieder retour. das ist eine ca. 100 jahre alte straßenbahnlinie mit sehr schönen unbequemen holzwaggons, ein erlebnis. danach machten wir noch schnell einen kontrollbesuch in valldemossa. weil dort gibt’s ein sehr gutes kaffeehaus mit den typischen valldemossischen krapfen, sehr gutem tee und einem sehr guten cafe diablo (= kaffee mit schokolade). eine orf-mitarbeiterin (Barbara S.) haben wir ebenfalls im cappuccino gesehen. so kann man auch einen regentag ganz angenehm verbringen.

20150227

wenn wir gestern dachten, dass es ein regentag war, dann wußten wir noch nicht, was uns heute erwartet hat. und was ist das beste bei wirklich strömendem regen? man besichtigt eine tropfsteinhöhle, wie es sie an der ostküste zu hauf gibt. wir waren in der cuevas del drac (braucht man nicht übersetzen). nicht schlecht, sehr imposante gebilde, schön beleuchtet, nicht zu viel aber auch nicht zu wenig. und außerdem gibt es einen unterirdischen see, auf dem wurde ein konzert abgehalten – 4 klassische musiker in einem ruderboot und 2 begleitruderboote. alles sehr schön beleuchtet. sie spielten 4 stücke von mozart. irgendwie kitschig aber doch nicht schlecht und eigentlich passend. in der tropfsteinhöhle darf man nur ohne blitz fotografieren. die ordner reden sich dem mund fusselig mit: „kein blitz“ „no flash“ und in anderen sprachen. aber es nutzt natürlich nix, weil die meisten leute gar nicht wissen, wie sie den blitz wegschalten können. die fotografieren ja alle quasi automatisch. und wenn`s finster ist, schaltet die kleine digicam vom disconter eben den blitz dazu. nach dieser führung hat es gleich noch stärker geregnet, also sind wir nach campos retour in unser lieblings -boutique-cafe-restaurant. vorteil vom heutigen wetter: KEINE radfahrer.

sonstiges: wir haben in dieser woche versucht, mit dem navi zu fahren. dabei empfiehlt es sich doch, wenn man weiß, wo man hin will und welche strecke einen das navi leiten will. besonders in den keisverkehren sind die angaben nicht immer korrekt. und sonst: ende feber haben schon einige restaurants mehr geöffnet als anfang feber. die mandelblüte ist heuer 3 wochen später als im vorjahr. die boardingpässe sind schon ausgedruckt und das fughafentaxi ist bestellt.

20150228

der wettermäßig schönste tag der woche, muß man leider sagen. und weil wir viel zeit haben bis zum abflug, packen wir erst einmal in aller ruhe, frühstücken mit noch mehr ruhe und fahren dann nach campos zum markt.  kaufen wir eine lederaktentasche?  weil wir die nicht wirklich brauchen, bleiben wir den angeboten gegenüber standhaft. danach besuchen wir noch unsere lieblingskaffehaus-restaurant-boutique und trinken eine limonade. am nachmittag in palma gibt’s eine regionen-leistungsschau mit polizei-hubschrauber, typischen mallorquinischen würsten,  käse, süßigkeiten und auch noch anderen handwerken. wir spazieren noch einmal durch die kleinen gassen in palma, horchen dem klarinettenspieler  am plaza de eulalia zu, trinken was, spazieren zum ältesten kaffeehaus, trinken was und essen empenadas, spazieren zum kaffeehaus gegenüber der kirche, trinken was. und fahren zum flughafen, es war sehr schön, es hat uns sehr gefreut. 

                                                           2014

SA 8.2.14 

Der Tag beginnt entspannt. das Gepäck ist schon seit gestern Abend auf dem Flughafen. Wir treffen uns um die Mittagszeit mit den Eltern im Flughafenrestaurant zum Mittagessen und ein „bißerl  Schauen“. Das Restaurant ist auf dem 1.Stock – es gibt einen Lift und wir können problemlos mit der Mutti im Rollstuhl hinauf fahren. Um 13:00 brechen wir auf, weil um 14:25 unser Flug startet und wir ja noch durch die Kontrollen müssen. Aber leider: Lift ist jetzt kaputt. Wir stehen ratlos mit Rollstuhl und Handgepäck  und flatternden Nerven vor der Rolltreppe. Relativ bald kümmert sich eine Flughafenangestellte um unser Problem. Aber es dauert alles in allem eine dreiviertel  Stunde bis eigentlich zufällig ein Hausarbeiter kommt  (weil die Rolltreppe hinaufzu  mittlerweile auch  nicht mehr funktioniert) und für uns den Lift händisch irgendwie in Betrieb nimmt. Jedenfalls sind die Eltern „gerettet“ und wir laufen durch die Kontrollen, bis Fuchsi vom Zufallsgenerator erwischt wird und eine komplette Leibesvisitation mit Schuhkontrolle durchmachen muß.  Verschwitzt laufend erreichen wir den Flieger.

Flug unspektakulär, bis auf den extrem engen Sitzreihenabstand. Ankunft pünktlich. nun kommt das kleine Abenteuer „Mietwagen“. Laut Reiseunterlagen sollten wir von einem Angestellten der Mietwagenfirma am Ausgang erwartet, zu einem Shuttlebus gebracht und zur Mietwagenstation gefahren werden. Der Angestellte war nicht da, weil die Firma das nicht mehr macht (haben wir eher zufällig erfahren). Wir sollten durch einen bestimmten Ausgang gehen, bis zum Ende der Straße und dort auf ein gelbes Auto warten. Kein Schild, kein sonstiger Hinweis. Rückfragen beim Infoschalter waren nicht sehr hilfreich.  Nach einiger Zeit des Suchens und Wartens riefen wir bei der Firma an – der Fahrer sei eh schon unterwegs. Schlußendlich war es dann finster bis wir mit dem rundum havarierten Mietwagen wegfahren konnten und natürlich haben wir uns gleich einmal verfahren und sind in einer Art SCS gelandet.

Der Rest des Weges war dann kein Problem mehr und die wunderschöne Finca hat uns für den Unbill des Tages entschädigt.  Nach Bezug des Zimmers drehte Herr Franz wie immer den Laptop auf à kein Bild, nur farbige Streifen. Bedeutet: Bildschirm kaputt, wir haben keinen Computer und daher keine Speichermöglichkeit für die Fotos, keinen Radio Wien u.s.w. u.s.w.

SO 9.2.14

Bei Tag – es ist ein schöner Tag und ein Österreicher hat die Abfahrt in Sotchi gewonnen – sieht die Finca noch besser aus. Palmen, Mandelbäume, Olivenbäume, Orangen und Zitronen rund um den Swimmingpool. Ein solarbeheizter Spabereich mit  beheiztem Pool.

Alles außerordentlich schön gepflegt.  Nach dem Frühstück mit vielen regionalen Produkten fahren wir nach Felanitx, wo es einen Sonntagsmarkt gibt. Danach fahren wir weiter Richtung Osten nach rechts zu einem Kastell, das aber verschlossen ist. Zumindest ist die Aussicht  sehr schön. dann wieder retour nach Felanitx und wieder nach Osten, diesmal nach Links zu einer Klosteranlage (die Klöster sind übrigens alle auf Hügel oder Berge gebaut – die wußten immer schon die Aussicht zu genießen und für Touristen zu nützen).

Das Wetter trübt sich ein und es wird  stark windig und damit auch etwas kalt. Wir beenden den Tag im thermalwasserwarmen Pool.  Das Abendessen im Restaurant der Finca ist vorzüglich. Draußen regnet es bereits.

MO 10.2.14

Es regnet nicht ist aber sehr windig und stark bewölkt.  Wir fahren an der Küste entlang Richtung Palma. Vorbei an Cap Blanc, dem ersten Leuchtturm auf unserer Liste. Dieser ist verlassen und das Gelände herum eingezäunt und verfallen. Der Wind erreicht Orkanstärke.

Also fahren wir weiter bis S’Arenal, wo es dann schon schüttet. Also beenden wir den heutigen Tag und suchen in Campos, der zu unserer Finca nächst gelegenen Stadt ein Kaffeehaus. Wir werden fündig in einem Modebistro. Ein Vintagemodeladen mit angeschlossenen Cafe und Bistro. der Kaffee ist gut, der Tee noch besser und die Kuchen sind hausgemacht. Der Laden selber ist irgendwie romantisch verfallen und eigentlich sehr reizend.

Und weil es dann endlich zu regnen aufhört fahren wir noch zum Strand „Es Trenc“.  Der soll sehr  schön sein und auf jeden Fall berühmt. Es handelt sich um 3 km Strand, der vor einigen Jahren verbaut werden sollte. Eine Bürgerinitiative hat das aber zu verhindern gewußt. Und deshalb ist dieser Strand jetzt auch berühmt. Natürlich ist im Feber alles noch verlassen und trostlos, aber im Sommer soll viel Betrieb sein – sagt unser Finca-Bauer Juan.

DI 11.2.14

Es ist wieder sehr schön in der Früh und wir machen uns den Weg nach Valdemossa. Ein enormer Vorteil unseres Reisetermines ist, daß es noch ganz wenige Touristen gibt. Der Nachteil: es haben noch nicht alle Restaurants geöffnet. Wobei das in Valdemossa kein Problem ist. 

Der Ort ist sehr gepflegt und das Kaffeehaus sehr schön. Der offene Kamin tut gut, weil der starke Wind die Temperatur sehr drückt.  Von Valdemossa fahren wir durch das Tramontana-Gebirge nach Port Soller und weiter zum Cap de Formentor.

Die Straßen sind sehr gut ausgebaut, die vielen Kurven taugen dem Herrn Franz, die vielen Radfahrer weniger, aber die muß man auf Mallorca einfach akzeptieren. Beim Cap de Formentor (unser nördlichster Punkt) hat der Wind wieder Orkanstärke erreicht und der Himmel ist zugezogen.  Klimatisch paßt das zu der rauhen Gegend, fotografisch jedoch ist es eine Pleite.

MI 12.2.14

Das Wetter ist perfekt und wir fahren nach Palma de Mallorca. Auf dem Weg dorthin machen wir noch rasch halt beim Puig de Randa, ein Tafelberg in der Ebene um Campos. Und natürlich steht dort oben wieder eine Klosteranlage. Die Aussicht reicht weiter über Palma hinaus.

In Palma dann ist die Garage direkt bei der Kathedrale zu Mittag noch halb leer, die wenige Autobusse fallen kaum auf, es ist sehr angenehm, wenn so wenig Touristen unterwegs sind. Die Kathedrale ist ein Monsterbauwerk und sehr interessant.

Danach schlendern wir durch die Altstadtgassen und entdecken einen berühmten Greisler, der im Reiseführer erwähnt ist. Hätten wir ihn bewußt gesucht hätten wir ihn wahrscheinlich eh nicht gefunden. Die Würste schauen ja sehr verführerisch aus (beim Frühstück in unserer Finca wird jeden Tag diese Sobrasada genannte Wurst aufgeschnitten und die ist sehr gut), ebenso der Käse, alles eigentlich. Und weil wir heute Abend kein Menu auf der Finca bestellt haben suchen wir uns in Palma was und fallen rein auf einen Italiener in Spanien, von einem Inder geführt. So was kann nicht gut gehen. Die Nudeln waren eine Frechheit. Vor dem Einkehrschwung zu unserer Finca nehmen wir noch die Salzberge einer Salzgewinnung mit.

DO 13.2.14

Heute ist die Ostseite der Insel dran

Aber zuerst einmal  müssen wir zum südlichsten Punkt, zum Cap de ses Salines. Wieder ein Leuchtturm. Danach über Santanyi nach Cala d’Or und Portocolom. Cala d’Or ist eine Retortenortschaft, geschaffen für den Tourismus. Portocolom hat einen immens großen Naturhafen und hat noch was ursprüngliches. Außerdem ißt man dort sehr gut.

Portocolom ist der Hafen von Felanitx. Üblicherweise gibt’s ca. 10 km von der Küste weg einen Ort. Von dort eine Stichstraße zum Meer, dort liegt dann immer der zugehörige Hafen. Also z.B. Andratx und Port Andratx, Alcudia und Port Alcudia, Soller und Port Soller. Bei Felanitx heißt der Hafen Portocolom. Weil warum: angeblich wurde Kolumbus in Felanitx geboren. Also wurde der Hafen nach ihm  benannt.  Und weil wir schon an der Ostküste sind müssen wir zum östlichsten Punkt von Mallorca. Zum Punta de Capdepera. Dieser Leuchtturm dürfte bewohnt sein, dort streifte  eine Katze herum und ein Hund hat uns verbellt.

FR 14.2.14

Jetzt haben wir schon den südlichsten, nördlichsten und östlichsten Punkt der Insel abgehakt also fahren wir nach Sant Elm, den westlichsten Punkt.

Und dann noch einmal nach Valdemossa. Die Bergstraßen und die Landschaft sind wirklich sehr schön. An diesem letzten Ausflugstag finden wir eine richtige Mandelbaumplantage, in voller Blüte. Deswegen sind wir eigentlich zu dieser Zeit hergekommen.

SA 15.2.14

Abreisetag. Keine Probleme, keine Vorkommnisse. Mietwagenrückgabe entgegen der Annahme ohne Probleme. Den kaputten Laptop haben wir reklamiert, ob wir Schadenersatz erhalten – wer weiß das schon.

 

Zusammenfassung:

Mallorca ist viel mehr als der Ballermann. Die Landschaft ist sehr schön und vielfältig. es ist alles sehr gepflegt, es liegt kein Müll im Straßengraben und es hängen keine Plastiksackerl in den Bäumen (obwohl viel  und oft der Wind bläst). Die Bauern haben viele Schafe, etwas weniger Schweine und keine Rinder. Oliven- und Mandelbäume stehen bunt gemischt zwischen den Orangenbäumen und das alles steht auf grünen Wiesen übersät mit gelben Blumen. Und irgendwann muß das Land übersät gewesen sein von Windmühlen (ungefähr wie der Windradpark bei Parndorf im Burgenland). Die Jachten in Palma sind viele und sehr groß. Kaffee und Cola sind billiger als bei uns. Essen im Restaurant gleich wie bei uns, bzw. etwas teurer in den Hotspots wie Valdemossa. Sprit 1,429 €.

 

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